PRESSEMITTEILUNG 6/2026

Augsburg, den 05.05.26

Staatsstraße 2047: Erneuerung der Ortsdurchfahrt Baar (Schwaben)

Die Erneuerung der Ortsdurchfahrt Baar (Schwaben) im Zuge der Staatsstraße 2047 beginnt am Montag, den 11.05.2026. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2026. Die Maßnahme wird vom Staatlichen Bauamt Augsburg durchgeführt. Eine Umleitung wird vor Beginn der Maßnahme ausgeschildert.

Die Ortsdurchfahrt Baar muss aufgrund ihres baulichen Zustands erneuert werden. Die vorhandenen Schäden gehen bis in tiefere Schichten, daher wird der komplette Oberbau ersetzt. Gleichzeitig erfolgt eine geringfügige Verbreiterung der Fahrbahn auf 6,50 m Breite, um den regulären Gegenverkehr sicher zu ermöglichen. Die Bushaltestellen werden modernisiert.

Gleichzeitig werden sowohl der Abwasserkanal als auch die Trinkwasserleitung in der Staatstraße durch die Gemeinde Baar sowie den Zweckverband zur Wasserversorgung der Thierhauptner Gruppe erneuert. "Auch wenn die Komplexität der Maßnahme dadurch steigt und sich die Bauzeit dadurch verlängert, ist es aus unserer Sicht sehr erfreulich, dass hier alle wesentlichen Baumaßnahmen gebündelt ausgeführt werden können", erläutert Christoph Eichstaedt, zuständiger Abteilungsleiter am Staatlichen Bauamt Augsburg. "Wir sehen in Baar eine nachhaltige Investition in die Infrastruktur. Wir hoffen, in den nächsten Jahren Aufgrabungen im Straßenraum vermeiden zu können."

Während der Bauzeit ist die St 2047 im Bereich der Ortsdurchfahrt von Baar (Schwaben) für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die großräumige Umleitung verläuft in beiden Richtungen über die Staatsstraßen 2035 und 2045 ab der Gebersdorfer Kreuzung über Gundelsdorf, Pöttmes und Wiesenbach.

Im öffentlichen Nahverkehr sind die AVV-Buslinien 410 und AST 230 sowie Schulbusse von der Sperrung betroffen. Die Busse werden kleinräumig umgeleitet. Die Haltestellen "Sägewerk" und "Braustüberl" werden verlegt.

Auch die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer ist dem Staatlichen Bauamt Augsburg ein Anliegen. "Es ist zwar sehr verständlich, dass Fußgänger und Radfahrer immer den kürzesten Weg bevorzugen. Allerdings müssen wir bei dieser Maßnahme die Rad- und Gehwege zeitweise sperren, um zu gewährleisten, dass niemand in die Baustelle hineinläuft. Schließlich benötigen die Arbeiter einen gesicherten Arbeitsraum. Teilweise finden die Leitungsarbeiten auch in den Gehwegbereichen statt", erklärt Christoph Eichstaedt. Für die Fußgänger wird daher je nach Bauphase eine Umleitung ausgewiesen.

Anlieger, die ihre Grundstücke ausschließlich über die Staatsstraße erreichen, können mit Einschränkungen ihre Grundstücke anfahren. Die Baumaßnahme wird in zwei Bauabschnitte unterteilt, welche zeitlich nacheinander ausgeführt werden. So können die Anlieger westlich der St 2047 zeitweise nur über den Elendweg zufahren, zeitweise steht nur der Germanenring zur Verfügung. Einzelne Tage, an denen keine Zufahrt zum Grundstück möglich ist, werden wenige Tage vorab mit Wurfzetteln angekündigt. Die Anlieger werden gebeten, sich auch vor Ort beim Personal auf der Baustelle über mögliche Einschränkungen zu informieren. Die Leerung der Mülltonnen erfolgt an zentralen Sammelplätzen. Die Abholung der mit Hausnummer beschrifteten Mülltonnen erfolgt durch die Baufirma.

Das Staatliche Bauamt Augsburg hat für diese Maßnahme auf seiner Internetseite (https://www.stbaa.bayern.de/strassenbau/projekte/B71S.BLSC0166.00.html) die wichtigsten Informationen zusammengestellt.

Insgesamt werden in diese Ortsdurchfahrt etwa 2,5 Mio. Euro investiert.